Wasseranalysen

Trinkwasserverordnung ist von gleich bleibender guter Qualität. Leider gilt dies für Wasser, das den Endverbraucher erreicht und aus den häuslichen Wasserhähnen kommt, oftmals nicht mehr!
Das Wasser strömt bis zu den Entnahmestellen in den Haushalten z.T. viele Kilometer durch die unterschiedlichsten Rohrmaterialien.
Im Bereich der häuslichen Wasserleitung steht das Wasser oftmals für Stunden unbewegt in den Leitungen, z.B. über Nacht. Es kommt hierbei zu chemischen Reaktionen, die dazu führen, dass sich mehr oder minder viel Metall aus dem Rohrmaterial im Wasser löst.
Das kann in älteren Häusern noch Blei (neurologische Störungen, Anämie) sein, häufig ist es jedoch Kupfer (Leberschäden, Migräne). Auch Nickel (Allergien) aus den Wasserhähnen kann im Wasser enthalten sein.
Die im Wasser enthaltenen Mineralstoffe bestimmen die sog. Wasserhärte, die für technische Geräte wie Geschirrspüler und Waschmaschinen von Bedeutung ist.
Durch intensive Düngung gelangen vermehrt Nitrit und Nitrat ins Trinkwasser. Dies stellt besonders für Säuglinge und Kleinkinder eine Gefahr dar, da ihr Körper noch nicht in der Lage ist, erhöhte Mengen dieser Substanzen abzubauen.



